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Besser informieren über Patientenverfügungen Nutzlose Debatte
(28.3.2007)
„Wo ist das Problem“, fragt Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Ärztekammer Hamburg, anlässlich der morgen stattfindenden Orientierungsdebatte im Deutschen Bundestag zum Thema Patientenverfügungen. „In allen Fällen, wo es eine klare Patientenverfügung gibt, wird auch danach gehandelt.“ Eine gesetzliche Regelung darüber hinaus sei nicht notwendig, so Montgomery.
Die Patienten müssten vielmehr besser informiert werden. Denn problematisch sind vor allem die Fälle, in denen gerade keine Patientenverfügung vorliegt. „Dieses Problem kann man nicht gesetzlich lösen, sondern nur durch Aufklärung, Information und Hilfestellung“, meint Montgomery. „Statt eine nutzlose Debatte über die längst hinreichend anerkannte Verbindlichkeit zu führen, sollten die Politiker lieber konkrete Hilfestellungen bei der Abfassung von Patientenverfügungen regeln und finanzieren.“
Viele Patienten suchen bereits das Gespräch mit einem Arzt ihres Vertrauens. Das Muster für eine individuelle Patientenverfügung sowie Informationen zur Vorsorge-vollmacht und Betreuungsverfügung sind im Internet unter http://www.aerztekammer-hamburg.de/patienten/patientenverfueg.htm zu finden. Eine weitere Möglichkeit, sich zu informieren, bietet die Patientenberatung der Ärztekammer Hamburg und der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg unter der Rufnummer: 040 / 22802 - 650.
Pressestelle der Ärztekammer Hamburg
Telefon: 040/ 22 802 -434/-726
verantwortlich: Nicola Timpe
(28.3.2007) |
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