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Heroinvergabe: Stellungnahme der Regierung positiv Überführung in die Regelversorgung notwendig
(29.11.2007)
Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Ärztekammer Hamburg
wertet die Stellungnahme der Bundesregierung zum Gesetzentwurf
des Bundesrates über die diamorphingestützte Substitutionsbehandlung
Schwerst-Opiatabhängiger positiv. „Wir betrachten die Stellungnahme
als eine Zusage an die Überführung der Behandlung in die Regelversorgung.“
Er reagierte mit Unverständnis auf die ablehnende Haltung der
CDU/CSU-Fraktion. „Insgesamt 13 Länder haben im Bundesrat
zugestimmt, diesem Ergebnis kann sich auch eine CDU/CSU-Fraktion
nicht verschließen.“ Die Studie habe bereits überzeugende Resultate erbracht.
Dies habe auch der Gesetzentwurf des Bundesrates ganz eindeutig so
festgeschrieben. Nach Ansicht von Montgomery gibt es keinen
vernünftigen Grund, gegen eine Überführung in die Regelversorgung zu
stimmen. „Die kleine Zielgruppe Schwerst-Opiatabhängiger, für die
diese Form der Therapie in Frage kommt, ist bereits in der
Heroinstudie genau festgelegt worden. An diesem Punkt gibt es keine
Unklarheiten mehr“, so Montgomery.
Pressestelle der Ärztekammer Hamburg
Telefon: 040/ 22 802 -434/-726
verantwortlich: Sandra Wilsdorf
(29.11.2007) |
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